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Twitter doch sinnvoll?

Veröffentlicht von Allan Schuhmacher am 03.10.2011
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Ich bitte meinen Kunden auch Serviceleistungen für Domain und Webhosting an. Für letzteres habe ich einen eigenen Rootserver zum Hosten von Webseiten. Dieser steht in einem der modernsten Rechenzentren des Internet Service Providers (ISP) "1&1 Internet". Mittlerweile funktioniert dies Partnerschaft schon seit 10 Jahren - und das immer ohne Probleme.

Doch am 26. September um ca. 15 Uhr war mitten in der Arbeit das Webhsoting einer meiner Kunden nicht mehr erreichbar. Nach kurzer Überprüfung der weiteren Webseiten auf meiner Server, war mir schnell klar, dass mein kompletter Server nicht erreichbar war. Als ich dann sogar per Konsole nicht darauf zugreifen konnte, wurde ich so langsam nervös. Selbst ein Login in die Verwaltungsoberfläche bei 1&1 endete mit einer Fehlerseite im Browser. Nachdem die ersten aufkommenden Schweißperlen abgewischt wurden, machte ich mich auf die Suche nach einer Hotline-Nummer bei 1&1. Da aber nur die eigentliche Website von denen funktionierte, benutzte ich relativ schmerzfrei die Telefonnummer aus dem Impressum. Doch die Hoffnung jemanden zu erreichen, der mir weiterhelfen konnte, wurde jäh mit einer automatischen Ansage vernichtet. Diese unterrichtete mich über den Ausfall einzelner Server bei 1&1 und bat mich um Verständnis. Doch bevor ich mir weitere Gedanken machen konnte, meldeten sich schon die ersten Kunden bei mir. Nun ist es sehr einfach die Schuld auf andere zu schieben - doch wie konnte ich dies beweisen? So machte ich mich auf die Suche im Internet und war tatsächlich bei heise.de fündig. In dem Artikel "Störung bei 1&1-Hosting" wurde der Ausfall von Root-Serven bestätigt und auf den Twitter-Account von 1&1 verwiesen. Hier konnte ich nun den Verlauf der Störung bequem und vor allem live beobachten. Auch war das Zwitschern von 1&1 für einige meiner Kunden sehr hilfreich.

Also ist Twittern doch sinnvoll? In einigen Fällen anscheinend doch. Vor allem wenn es darum geht, einen größeren Userkreis zeitnah mit kurzen Statusmeldungen zu informieren, damit diese nicht im Dunkeln tappen.
Ich twittere allerdings immer noch nicht und das wird wohl auch so bleiben.

Zuletzt geändert am: 23.10.2011 um 23:46

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